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An important Castel Durante armorial maiolica dish
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Descrizione dell'oggetto

An important Castel Durante armorial maiolica dish depicting the Sacrifice of Marcus Curtius. The back with inscription "curtio romano quando se geto inquella oraggine". Two star-shaped cracks to the glaze of the bottom. Platte mit dem Opfertod des Marcus Curtius Majolika, weiß glasiert, bemalt in Grün, Ocker, Gelb, Blau, Braun und einem schwärzlichen Blau. Flache komplett ausgemalte Tellerform mit kurzem, leicht konkavem Steigbord und flacher schmaler Fahne. Im Vordergrund zwischen zahlreichen Staffagefiguren der Sprung in den Abgrund, dahinter ein zentraler Baum mit anhängendem Wappenschild (das Wappen nicht identifiziert). Tiefer gestaffelter Landschaftshintergrund mit Wasser, Felsen und Architektur. Rückseitig bezeichnet "curtio romano quando se geto inquella oraggine". Drei gelbe konzentrische Streifen um Standring und Rand. Zwei Sternsprünge in der Glasur des Bodens. durchmesser 41,6 cm. Castel Durante, um 1550 - 70. Provenienz Römische Privatsammlung Literatur Das Objekt abgebildet bei Wilson, Italian Maiolica of the Renaissance, Mailand 1996, Nr. 125, S. 299 - 301. Der Autor verweist auf zwei weitere Stücke mit identischem Wappen aus einer noch unbekannten aber sicher beachtlichen Bestellung, die sich im Musée du Louvre (mit Motiv Sinon vor Priamos) bzw. in der Walter Art Gallery in Baltimore (mit dem Motiv der Mannalese) befinden. Die Platte gehört zu den größten und schönsten Majoliken aus Castel Durante. Ein gleichwertig dekorierter Albarello dieser Gruppe wurde zunächst aufgrund seiner Signatur "andrea da negroponto" einer gleichlautenden Werkstatt zugeordnet, obwohl man eine solche in Castel Durante nicht nachweisen kann. Daher vermutet man, dass sie wohl aus der Werkstatt des Simone da Colonello stammen, der als einer der bedeutendsten Majolikaproduzenten der Epoche gilt. Alternativ könnte man auch an die Werkstatt des Ludivico Picchi denken (Wilson, S. 299). Die Legende um den Opfertod des römischen Soldaten Marcus Curtius geht auch auf eine Erzählung von Livius zurück, die vermutlich die Existenz des Lacus Curtius im Zentrum des Foro romano erklärt. Danach tat sich in Rom plötzlich eine große Erdspalte auf, die nach einem Orakelspruch mit dem wertvollsten Schatz der Stadt gefüllt werden musste. In der Erkenntnis, dass damit die Jugend gemeint war, sprang der Soldat Marcus Curtius in voller Rüstung in den Abgrund, der sich daraufhin sofort verschloss. Die Szene des Sprungs gilt als eines der beliebtesten Motive auf Renaissance-Majoliken. Margin Scheme
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*Nota: il prezzo non corrisponde al valore odierno, ma si riferisce soltanto al reale prezzo di aggiudicazione al momento dell'acquisto.

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